PEAKAY (Klara Vith & Paul Wardski)
Installation · Malerei · Textil · Druckgrafik
lebt in London / Vorarlberg
PEAKAY ist die kollaborative Praxis der österreichischen Künstlerin Klara Vith (geb. 1993 in Lustenau) und des Londoner Künstlers Paul Wardski. Seit 2020 arbeiten sie unter dem gemeinsamen Kürzel — die Buchstaben lesen sich als P. K., die Initialen des Duos — an Installationen, in denen Malerei, getuftete Teppiche, Papierobjekte und alltägliche Materialien wie Geschirrtücher, Staubsauger oder Styropor aufeinandertreffen.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, warum Menschen sich an Dinge binden. Sie verhandeln häusliche Räume als Orte individueller und geteilter Erinnerung, verschieben Maßstäbe und stellen vertraute Objekte durch defamiliarisation auf die Probe. Vith studierte Book Arts am Camberwell College of Arts (MA 2018); Wardski kommt aus Illustration und Druckgrafik. Beide waren 2019/20 Teil der Bloomberg New Contemporaries — der Wanderschau in der South London Gallery und der Leeds Art Gallery, die jedes Jahr den Nachwuchs Großbritanniens versammelt. Ausstellungen folgten unter anderem in der Standpoint Gallery, der APT Gallery und im Kingsgate Project Space in London; im November 2022 zeigten sie in der von OffenArt kuratierten Schau Lost Space 2 im Kleinen Luger in Dornbirn. 2023 waren sie Artists in Residence im Atelierhaus Salzamt in Linz, wo eine Camera-obscura-Installation gemeinsam mit Georg Vith entstand.
Für Zwischen Mythos und Moderne (Krafthaus, 2024) entwickelten sie einen Beitrag im Rahmen der dritten kuratorischen Ausstellung von OffenArt.