Georg Vith
Zeichnung · Radierung · Fotografie · Installation
* 1958, Schruns · lebt in Dornbirn
Georg Vith, 1958 in Schruns geboren, lebt und arbeitet in Dornbirn. Sein Werk kreist um das Sehen selbst — um die Camera obscura als Zeichengerät und als begehbaren Raum.
Vith studierte von 1980 bis 1986 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Maximilian Melcher und Edelbert Köb. Seit 1989 baut er eigene Zeichenkameras: dunkle Behälter mit Lochblende und Sammellinse, durch die das Licht auf das Papier fällt. Zeichnung, Radierung und Fotografie greifen in seiner Arbeit ineinander; hinzu kommen Collagen aus älteren Blättern und begehbare Installationen.
Gezeigt wurde er unter anderem im Engländerbau Vaduz, im Gasometer Triesen, im Nationalmuseum Stockholm und im Museo Nazionale Alinari della Fotografia in Florenz, das seit 2008 eine Arbeit von ihm in der Sammlung führt. Er unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und am Innsbrucker Campus des Mozarteums; 1985 erhielt er einen Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Vith ist Mitbegründer der Fördervereinigung OffenArt (2021) und war 2024 in der Krafthaus-Ausstellung Zwischen Mythos und Moderne vertreten.